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Jeder Ort hat seine eigenen Geschichten. Man muss sie nur erzählen! Unser Rünthe ist weit mehr als nur ein Punkt auf der Landkarte - es ist Heimat, westfälische Industriegeschichte und vor allem die Summe der Menschen, die hier leben und gelebt haben.

Auf diesem Blog nehme ich Dich mit auf eine Reise durch die Zeit. Von den historischen Wurzeln unserer alten Adelssitze und Höfe über die prägende Ära des Bergbaus bis hin zu den kleinen, aber feinen Anekdoten aus dem Alltag vergangener Jahrzehnte.

Schau Dich um und stöbere in den vielen Erinnerungen, damit die Geschichte unserer Heimat lebendig bleibt.

Hast Du eigene Geschichten, historische Fotos oder alte Dokumente, die Du teilen möchtest? Dann freue ich mich über den Austausch!


Das Rätsel der alten Postkarte

Postkarten sind für viele Menschen begehrte Objekte ihrer Sammelleidenschaft. Eine über einhundert Jahre alte Karte aus Rünthe stand vor einiger Zeit bei einem bekannten Auktionsportal im Internet zum Verkauf. Die Ansicht zeigt eine Aufnahme mit fünf Männern und ist auf den 21. Februar 1915 datiert. 

Der Kohlebaron von Rünthe

Über mehrere Jahrhunderte war das Haus Rünthe Sitz adeliger Herrschaften. Als das Gut mit seinen großen Ländereien im Jahre 1899 in den Besitz der Zeche Werne kam, wurde die prächtige Villa zum Dienstwohnsitz der Zechendirektoren. Mit Siegfried Maiweg residierte dort fast zwei Jahrzehnte ein Mann, der von Rünthe aus zu einem der mächtigsten Wirtschaftsbosse des Ruhrgebiets aufstieg. 

Gründung der evangelischen Kirchengemeinde Rünthe

Im Jahre 2027 sollen die evangelischen Kirchgemeinden in Bergkamen fusionieren. Künftig wird es in der Stadt nur noch eine einzige Gemeinde geben. Mit den Plänen macht die Kirche derzeit von sich reden. In Rünthe wurde 1902 ein erstes Gotteshaus eingeweiht, drei Jahre später entstand eine eigene Kirchengemeinde. In der Zeit davor gehörten die evangelischen Christen im Ort dem Kirchspiel Herringen an. Der alte Kirchweg, der in früher Zeit an Sonntagen für den Gottesdienstbesuch in der Herringer St. Victor-Kirche genommen werden musste, führt heute noch durch die Bumannsburg. 

Der verschwundene Zechenplatz

Die "Eiserne Johanna"

Die Kommunistin Johanna Melzer hat in der regionalen Geschichte des Widerstands gegen die nationalsozialistische Diktatur einen festen Platz. Als Leitungsmitglied des KPD-Bezirks für das Ruhrgebiet nahm sie eine zentrale Funktion in der Partei ein. Melzer wuchs in der Kolonie Rünthe-Süd auf und wurde hier durch die Ereignisse der damaligen Zeit politisiert. Am Ort ihrer Kindheit und Jugend ist die Erinnerung an die kommunistische Widerstandskämpferin im Laufe der Jahrzehnte verblasst. 

Ein Bürgermeister von Format

Kein Kommunalpolitiker hat Rünthe in der Nachkriegszeit und in den Jahren der jungen Bundesrepublik so geprägt, wie der frühere Bürgermeister Paul Prinzler. Der Sozialdemokrat steht für den Wiederaufbau und für den demokratischen Neuanfang nach dem Ende von Krieg und Diktatur. 

Der Romberger Wald und seine Geschichte

Umbau der Herz-Jesu-Kirche im Jahre 1959

Die Kohlehandlung Hoffmann

Die Schlesier in Rünthe

Wasserburg und Direktorenvilla - Haus Rünthe und seine Geschichte

Haus Rünthe ist ein Baudenkmal, das im Ort vermutlich jeder kennt. Vielen Einwohnern ist die Villa am Ostenhellweg als früherer Wohnsitz der Direktoren der Zeche Werne und vor allem als ehemaliger Adelssitz ein Begriff. Doch streng genommen ist das Bauwerk ein „Blender“. Als es 1876 erbaut wurde, war das Landgut längst nicht mehr in aristokratischer Hand. 

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